Über mich:

Es war ein kalter und schneereicher Winter, als ich im Januar 1953 in Weferlingen das Licht der Welt erblickte. Schon während der Schulzeit wurde mein Interesse an der „Geschichte“ geweckt. Kein Wunder, denn jeden Tag auf dem Weg zur Schule, kam ich am „Grauen Hermann“ vorbei, dem steinernen Burgwart, der hoch aus dem Allertal herausragt, vorbei. Die alte Burgruine zog mich magisch an und gab so viele Rätsel auf.  

Im Sommer 1979 zog ich mit meiner Familie nach Flechtingen. Schon zu DDR-Zeiten war Flechtingen ein aufstrebender Ort. Arbeitsplätze, Neubauwohnungen, Kinderkrippe, Kindergarten, Schule, Arzt und eine Kaufhalle – alles war vorhanden.

Nach der „Wende“ wechselte ich meinen Beruf. Nach 20 Dienstjahren bei der  Deutscher Reichsbahn sattelte ich um und ging in die Versicherungswirtschaft.

 Der Entschluss hierzu fiel mir nicht leicht, aber neue Zeiten bringen auch neue Möglichkeiten. 

Im Frühjahr 1996 war es, da wurde mir bewusst, dass ich zum stressigen Alltag auch etwas für meine Gesundheit tun musste. Ausgedehnte Fuß- und Radwanderungen an den Wochenenden, bringen mir seither Entspannung und Wohlbefinden. Hierbei fand ich auch zu meinem alten Hobby, der „Geschichte“, zurück. Am Anfang war es nur die Flechtinger Regional Geschichte, dann zog es mich auf meinen Wanderungen weiter durch den gesamten Flechtinger Höhenzug. Die ersten Wanderziele und geschichtlichen Hintergründe fand ich in den Wanderbüchern von Gerhard Dörfer aus Haldensleben. Unterstützung für meine heimatkundlichen Nachforschungen bekam ich von den Mitarbeitern des  Haldensleber Stadt- und Kreisarchivs, von der Haldensleber Stadtinformation im „Stendaler Tor“, natürlich auch vom Kreismuseum und von vielen anderen Heimatforschern aus dem Ohrekreis.